Vorbereitungen für den Einbau der Rohre
Das erste Ergebnis der Sponsorenarbeit.
Es fand sich jemand, der etwas Material gespendet hat. Allerdings keine leichte Aufgabe: Die Rohre sind schwer und unhandlich, aber sie müssen be- und verarbeitet werden.

Das im Freien lagernde Bündel Rauchrohre vor der Verarbeitung. Nach dem groben Messen erfolgte anschließend die Verlagerung in die Werkstatt, um die Länge anzupassen.

Mit dem Ringbrenner wurde versucht die Rohrenden der Heizrohre zu erwärmen. Aufgrund technischer Probleme, die sehr viel Zeit kosteten, wurde lieber mit herkömmlichen Brennern weitergearbeitet. Letztendlich ging es dann auch wesentlich schneller. Das Rohr auf dem Bild ist bereits eingezogen.

Bei den Heizrohren wurden “Meterenden” angefertigt, um später auf das passende Gegenstück aufgeschweißt zu werden. Zur Sicherheit wurden noch ein paar zusätzlich als Reserve angefertigt.

Das erwärmte Rohr wird in der Walzmaschine bearbeitet. Es wird das rotierende Rohr am Ende eingewalzt und verengt.

Das Rohr wird mit dem erwärmten Ende in die Maschine eingespannt. Danach wird ein Dorn in das Rohrende gedrückt, um somit das Rohr auf das erforderliche Maß aufzuweiten.

Ein frisch aufgeweitetes Rohr liegt bei den anderen bereits fertigen Rohren in der Werkstatt. Es wurde schon viel geschafft.

Wo gehobelt wird, fallen Späne………
Wo geglüht wird, da fällt Zunder ……..
Nach dem Haufen zu urteilen wurde sehr viel geschafft!

Halbzeit bei den Heizrohren. Der im Vordergrund zu sehende erste Teil ist bereits auf Maß geschnitten, an einem Ende eingezogen und am anderen Ende aufgeweitet. Der im Hintergrund zu sehende Packen wird sofort in Angriff genommen mit der üblichen Prozedur: Messen, Schneiden, Glühen usw.

Blick von hinten in den Rohrschneider. Hier fallen die abgeschnittenen Teile raus.

Wenn die Rohre auf Länge zugeschnitten werden, wird Öl als Schmiermittel genutzt. Gut zu erkennen die Rauchentwicklung durch heißes Öl, welches die Schneiden des Rohrschneiders schmiert.

Um Verletzungen zu vermeiden werden die Rohrenden entgratet. Als nächster Arbeitsgang werden die “Meterenden” an einem Ende eingezogen, also im Durchmesser verengt.

Nach getaner Arbeit – Halbzeitspause. Das fleißige Team von links nach rechts.
Michael, Sebastian, Tobias und Jochen
2010 ging es dann weiter

Im dichten Schnee liegen hier die Rohrbündel und warten auf den Einbau.

Die vordere Rauchkammerrohrwand. Alles schon angeschliffen und die ersten Rohre liegen schon drin.

So sieht der Kessel im Winter 2010 aus. Deutlich zu erkennen, die Nadelei hat sichtbare Ergebnisse erzielt. Die ersten Heizrohre liegen schon am Kesselboden. Im Hintergrund glänzt die Rohrwand des Stehkessels.

Neben dem Tender der 01 1066 liegt ein Rauchrohr. Sehr gut ist an diesem Foto zu erkennen, wie die Rohrenden vorbereitet sind. Wenn erst alles eingebaut ist, kann man davon nichts mehr sehen.







